MENÜ

SCHLIESSEN

Pressekontakt

Ionut Huma
Stabsstelle Unternehmenskommunikation
Memellandstraße 15
24537 Neumünster
T _+49 (0) 4321/5592105
F _+49 (0) 4321/5592190
M _+49 (0) 175/2211864
E _ionut.huma(at)forst-sh.de

Startschuss für bedeutsames Moorschutzprojekt im Grotmoor

Zuerst wird es laut und dann wieder nachhaltig nass im Grotmoor. Im westlichen Teil des stark entwässerten Hochmoors in der Gemeinde Heidmoor im Kreis Segeberg sind erste Vorbereitungs-Arbeiten gestartet. Es geht dabei vor allem darum, die seit 200 Jahren trockengelegte Fläche wieder in ein intaktes Moor zurück zu verwandeln. Denn nur nasse Moore können als CO2-Speicher unser Klima retten. Darum kümmert sich auf rund 73 Hektar die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein gemeinsam mit den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten (SHLF). Unterstützt wird das Moorschutzprojekt außerdem von der Gemeinde Heidmoor.

Zunächst müssen hier einige Bäume und Büsche entfernt werden. Überdies werden dann noch etwa 4,3 Kilometer Stacheldrahtzaun beseitigt. Diese vorbereitenden Maßnahmen mit Bagger und Schredder sind nötig, um dann in einem zweiten Schritt im Sommer die Wälle und Stau-Anlagen für die Moor-Wiedervernässung im Rahmen des Programms »Biologischer Klimaschutz« in Gang zu setzen. Mit dem Programm will das Land Schleswig-Holstein gemeinsam mit Flächeneigentümern, wie der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten, in den nächsten zehn Jahren die jährliche Klimaschutzleistung wiedervernässter Moore auf 700.000 Tonnen CO2-Äquivalente steigern.

»Was hier auf den ersten Blick ziemlich widersinnig erscheint, nämlich, dass Naturschützer*innen für den Klimaschutz Bäume, Büsche und Sträucher fällen und abtransportieren, sind unverzichtbare Vorbereitungen für die eigentlichen Klimaschutz-Maßnahmen: Wir brauchen den Platz für die Dämme und Stauanlagen um die Rückverwandlung des einst trocken gelegten Moores in einen intakten, nassen Kohlenstoffspeicher zu realisieren«, erklärt Maßnahmenmanager Janis Ahrens von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. Und fügt hinzu, dass diese 73 Hektar Hochmoor nach Abschluss der Maßnahmen im kommenden Jahr (2023) schon beachtliche 710 Tonnen CO2-Äquivalente dauerhaft speichern können. Auch Ulrik Steffen, Moorschutzexperte bei den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten (SHLF), freut sich über die gemeinschaftliche Umsetzung der Maßnahmen zur Wiedervernässung und resümiert: »Nach einer langen Zeit der Vorbereitungen wird die Wiederbelebung des Grotmoores nun auf einer ersten Teilfläche realisiert. Ein großer Gewinn für Klimaschutz und Biodiversität.«

Download

Moorschutzprojekt im Grotmoor
Moorschutzprojekt im Grotmoor
Moorschutzprojekt im Grotmoor
Cookie-Hinweis

Diese Website verwendet Cookies, um ein optimales Nutzererlebnis sicherzustellen. Mit einem Klick auf »Einverstanden« stimmen Sie dem zu. Einige dieser Cookies sind technisch notwendig, andere dienen dazu, Informationen über das Nutzerverhalten zu gewinnen. Sie können Cookies auch deaktivieren. Allerdings funktioniert die Website dann nur noch bedingt. Weitere Hinweise erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

''''