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Bei Rückfragen zu den Verkehrssicherungsmaßnahmen steht Ihnen Frau Katrin Greve, Revierleiterin der Försterei Heidmühlen, unter katrin.greve@forst-sh.de 
oder unter der Handynummer 0175/2211844 zur Verfügung.

 

 

Pressekontakt

Stabstelle Unternehmenskommunikation
Ionut Huma
Memellandstr. 15
24537 Neumünster
T_04321/5592105
M_0175/2211864
E_ionut.huma@forst-sh.de

Vorfahrt für die Verkehrssicherheit auf der B 206 auf Flächen der Förstereien Heidmühlen und Hartenholm

Schleswig-Holsteinische Landesforsten beseitigen potenzielle Gefahrenbäume: Vollsperrung zwischen Bockhorn und Kreuzung K88 am 28. Juli

(Heidmühlen/Hartenholm) Am Dienstag, 28. Juli 2026, finden umfangreiche Verkehrssicherungsmaßnahmen entlang der B 206 statt. Dabei werden potenzielle Gefahrenbäume entlang der Fahrbahn auf Flächen der Förstereien Heidmühlen und Hartenholm der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten gefällt. Ziel der Maßnahmen ist die Beseitigung potenzieller Gefahrenbäume. Aus Sicherheitsgründen muss die Bundesstraße während der Baumfällarbeiten zwischen Bockhorn und der Kreuzung K 88 Richtung Eekholt an diesem Tag zwischen 9 und 15 Uhr voll gesperrt werden. Eine Umleitung erfolgt über Hartenholm und Todesfelde.

»Rettungsfahrzeuge sowie der Linienbusverkehr sind von der Sperrung aber nicht betroffen. Auch die Landesstraßen L 78 und L 79 zwischen Heidmühlen und Hartenholm bleiben in beide Fahrtrichtungen frei befahrbar«, erklärt Katrin Greve, Revierleiterin der Försterei Heidmühlen, die die Baustellenverantwortung für diese Maßnahme inne hat. Die Arbeiten erfolgen beidseits der B 206 auf Waldflächen im Zuständigkeitsbereich der Försterei Hartenholm und der Försterei Heidmühlen. Bäume mit einer starken Neigung zur Fahrbahn werden eingekürzt oder zu Hochstubben umgewandelt. Der Artenschutz wird bei sämtlichen Arbeiten berücksichtigt. Höhlenbäume sind von den Maßnahmen nicht betroffen. Diese bleiben als wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten erhalten und verbinden Verkehrssicherheit mit Naturschutz. »Mit den Maßnahmen sorgen wir dafür, dass die Verkehrssicherheit langfristig gewährleistet bleibt und gleichzeitig ökologische Strukturen erhalten werden. Wo immer möglich, schaffen wir durch Hochstubben weiterhin Lebensräume für zahlreiche Arten«, erläutert Greve.

Darüber hinaus werden alte, rotfaule Fichten sowie Bäume entfernt, die erhebliche Stammschäden aufweisen oder bereits absterben. Betroffen sind ausschließlich einzelne Fichten, Lärchen, Kiefern sowie kleinere Eichen. Durchgeführt werden die Arbeiten mit Spezialmaschinen wie Harvestern, Tragschleppern und Forstwirten mit Motorsägen. Insgesamt sind sechs Forstwirte und zwei Revierförsterinnen beteiligt. Um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, wurden mehrere notwendige Verkehrssicherungsmaßnahmen in einem Arbeitsgang zusammengefasst. Dadurch sollen in den kommenden Jahren keine weiteren vergleichbaren Eingriffe erforderlich werden. Ausnahmen können zukünftig lediglich durch unvorhersehbare Schäden infolge von Sturmereignissen oder Extremwetter notwendig werden. Am 28. Juli 2026 werden ausschließlich die Fällarbeiten durchgeführt. Die anschließende Aufarbeitung des Holzes erfolgt an darauffolgenden Tagen ohne weitere Verkehrseinschränkungen für Autofahrerinnen und Autofahrer. Die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten bitten alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen und empfehlen, die ausgeschilderten Umleitungen zu nutzen.

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