(Daldorf) Die waldbezogene Umweltbildung im Norden hat Nachwuchs bekommen: Zwölf Teilnehmende aus ganz Schleswig-Holstein haben das Waldpädagogik-Zertifikat bestanden und dürfen sich nun ganz offiziell staatlich zertifizierte Waldpädagogin und Waldpädagoge nennen. »Es ist bereits der 18. Kurs, den die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten durchgeführt haben. Das zeigt, dass die Waldpädagogik im Norden eine breite Basis hat«, freut sich Dr. Chris Freise, Direktor der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten, bei der Überreichung der Zertifikate zusammen mit Stephan Mense, Leiter des ErlebnisWaldes Trappenkamp.
»Die Absolventinnen und Absolventen haben in den vergangenen Monaten ihr Wissen rund um die forstlich-ökologischen Zusammenhänge und die waldpädagogische Didaktik und Methodik vertieft und sind nun bereit, ihr Wissen und ihre Begeisterung zu teilen«, sagt Waldpädagogin Kerstin Schiele vom ErlebnisWald Trappenkamp, die den Waldpädagogik-Nachwuchs während des Zertifikat-Lehrgangs betreute. Bildung für Nachhaltige Entwicklung beginne mit dem Staunen und führe zu Handeln: Der Faden lasse sich weit spinnen von Klimaschutz und Bildung zu nachhaltigem Konsum, Gesundheit, Wohlergehen und sauberem Wasser. »Waldpädagogik macht Wald und Natur erlebbar: mit allen Sinnen, achtsam und verantwortungsvoll, stärkt das Wissen um Zusammenhänge im Ökosystem Wald und spiegelt unser Handeln im Wald und in der Gesellschaft«, so Schiele weiter.
Der nächste Zertifikatslehrgang startet in 2027. Interessenten können sich gerne an die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten unter poststelle@forst-sh.de oder direkt an Kerstin Schiele im ErlebnisWald Trappenkamp unter kerstin.schiele@forst-sh.de wenden.