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Pressekontakt

Ionut Huma
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Höchstgebot bei Submission erzielt Furniereiche aus der Försterei Haale

Schleswig-Holsteinische Landesforsten ziehen positive Bilanz – lebhaftes Käuferinteresse für Spitzenstämme der Saison

(Daldorf) Das Höchstgebot der diesjährigen Wertholzsubmissionen erzielte eine Eiche aus der Försterei Haale der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten. »Mit einem Spitzenpreis von 2.869 € je Festmeter ist dieser Stamm auf dem Lagerplatz Daldorf die sogenannte »Braut« der Submission und einer der wertvollsten Stämme, den die Landesforsten in den vergangenen Jahren auf den Wertholzsubmissionen in Daldorf vermarkten konnten«, freut sich Revierförster Sören Reimers.

Insgesamt boten die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten 722 Festmeter Wertholz im schriftlichen Meistgebotsverfahren auf der gemeinsam mit der Schleswig-Holsteinischen Holzagentur organisierten Submission in Daldorf an. »Das Beste aus den planmäßigen Waldpflegearbeiten der Saison«, erklärt Dr. Chris Freise, Direktor der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten. Die Stämme seien mit viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung für den Meistgebotsverkauf aussortiert worden, weil sie für hochwertige Möbel, Weinfässer oder hauchdünne Furniere geeignet sind. Dafür seien Käufer dann auch bereit, höhere Preise zu zahlen. »Das ist genau die Qualität, die wir mit nachhaltiger Waldwirtschaft langfristig erreichen wollen«, so Freise. »Eingeschlagen wird nicht mehr, als langfristig auch wieder nachwächst und die entnommenen Bäume machen Platz für den Nachwuchs.«  Ziel der Durchforstungen seien strukturreiche Mischwälder mit vielen ökologischen Nischen. Das dabei anfallende Rundholz versuche man natürlich, so gut wie möglich zu vermarkten. Diese Einnahmen kommen dann auch wieder dem Wald zugute.

Angeboten wurden von den Landesforsten neben der Eiche auch Stämme von Esche, Ahorn, Erle, Kirsche und Hainbuche. Bis auf einen Stamm wurde das Angebot restlos zugeschlagen. »Mit dem Ergebnis können wir rundum zufrieden sein«, zieht Holzvermarkter Thies Mordhorst von den Landesforsten eine positive Bilanz. »Die starke Beteiligung von 26 Bietern aus dem In- und Ausland unterstreicht die Attraktivität von Wertholz aus Schleswig-Holstein. Das ist eine Verdoppelung des Käuferinteresses im Vergleich zum Vorjahr. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die naturnahe Waldwirtschaft der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich auszahlt.« Der Winter verlangte in diesem Jahr allen Beteiligten besonderen Einsatz ab. Mordhorst: »Wiederholt mussten die Stämme von Schnee befreit werden, um eine optimale Präsentation für die Kaufinteressenten sicherzustellen. Mit einem Blick auf die Ergebnisse hat sich der Aufwand gelohnt. Das war eine wirklich tolle Mannschaftsleistung, an der vom Forstwirt und Revierförster bis zum Platzmeister viele Hände mitgearbeitet haben.«

 

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Submission

v.l. Thies Mordhorst (Abteilungsleiter Holzverkauf), Tiroler Bracke Calle, Dr. Chris Freise (Direktor Schleswig-Holsteinische Landesforsten), Sören Reimers (Revierförster Försterei Haale)

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