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Ionut Huma
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Waldwege in der Revierförsterei Fohlenkoppel werden Stück für Stück repariert

Schleswig-Holsteinische Landesforsten beginnen Wegebauarbeiten an mehreren Waldorten auf insgesamt 15 Kilometern Länge

 

(Fohlenkoppel) In der Försterei Fohlenkoppel der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten laufen aktuell umfangreiche Wegebauarbeiten. Insgesamt werden rund 15 Kilometer Forstwege in den Waldorten Fohlenkoppel, Heidekamper Wohld, Zarpener Wohld und Herrenbranden wieder instand gesetzt. In den Waldorten Schadehorn und Bahrenhöfer Wohld konnten die Maßnahmen bereits erfolgreich abgeschlossen werden.

»Funktionsfähige Waldwege sind wichtig, und sie erfüllen vielen Aufgaben«, erklärt Maximilian Scheel, Revierleiter der Försterei Fohlenkoppel. »Waldwege dienen nicht nur forstwirtschaftlichen Aufgaben, sie sind multifunktional auch wichtig für Rettungseinsätze. Außerdem stehen sie jedem Waldbesuchenden kostenlos zum Zweck der Erholung zur Verfügung. Waldwege müssen im Notfall jederzeit auch mit größeren Fahrzeugen befahrbar sein – etwa bei der Schadensbekämpfung nach Stürmen, bei Waldbränden oder wenn Rettungskräfte verunglückte Personen im Wald erreichen müssen«, so der Förster. Daher sei eine bestimmte Bauart erforderlich, die eine ausreichende Tragfähigkeit garantiere, leicht zu unterhalten sei und nur mit natürlichen Materialien in wassergebundener Bauweise auskomme.

Um die Wege optimal instand zu setzen, werden aktuell Erdreich, Schlamm und Humus abgetragen. Anschließend erfolgt die Profilierung der Wege im sogenannten Uhrglas-Profil, damit Regenwasser besser ablaufen kann. Als Deckmaterial kommt korngestufter Granitschotter zum Einsatz. Das Naturprodukt wird für den Wegebau eingesetzt, da es sich besser als »rundes, kiesähnliches Material« verzahnt, was für die Langlebigkeit der Wege besser ist. Der gebrochene Granitschotter wird in einer etwa acht Zentimeter dicken Schicht über die Wegekrone aufgetragen. Danach erfolgt die Verdichtung mit einer Walze. Die neu aufgebauten Wege dürfen anschließend mindestens einen Monat noch nicht mit Fahrzeugen befahren werden, damit sich die neue Tragschicht ausreichend setzen kann.

Die Wegebauarbeiten im Forstrevier Fohlenkoppel sollen September abgeschlossen sein. Vorausgesetzt die Witterung spielt mit. Denn bei all der Planung sei laut Scheel das Wetter die größte Herausforderung, weil Starkregen oder stehendes Wasser auf den Wegen die Bauarbeiten phasenweise unmöglich mache und verzögere. Aktuell ist der Revierförster optimistisch. Die Witterung könnte genau passen. Gleichzeitig bittet Scheel auch um Geduld bei den Waldbesuchenden: »Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise und nicht überall gleichzeitig – wir bitten daher um Verständnis, wenn Wege vorübergehend gesperrt werden müssen.«

 

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