»Stammholz aber auch Brennholz wird bei Dieben immer begehrter«, schildert der Abteilungsleiter Holzmarkt der SHLF, Harald Nasse, die Situation draußen in den Revieren. »Daher kommt der Sender bei uns ab sofort vorbeugend zum Einsatz.« Das eingeschlagene Holz könne in den weitläufigen Revieren der Landesforsten nicht jederzeit von den Förstern überwacht werden. Deshalb jetzt der Einsatz der GPS-gestützten Technik. Wenn das Holz abtransportiert wird, sendet der Tracker beim Verlassen einer Geozone eine E-Mail oder SMS an den zuständigen Förster. Über eine Website im Internet ist dieser in der Lage, die Fahrtroute anhand des GPS-Signals zu verfolgen. Wenn das Holz bisher unverkauft war, oder es nicht den Bestimmungsort des Kunden erreicht hat, wird die Polizei eingeschaltet, die so zielgenau zum Diebesgut geführt werden kann. »Wir setzen auf die abschreckende Wirkung, denn der Verlust von Holz ist auch für den Brennholzkäufer oder den Sägewerker mehr als ärgerlich«, so Nasse weiter. Endabnehmer sollten sich aber auch nicht auf dubiose Geschäfte ohne Abfuhrschein oder Rechnung einlassen. »An gestohlener Ware können Käufer kein Eigentum erwerben«, gibt Nasse zu bedenken.
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