
Unsere Klassenfahrt ins Jugendwaldheim nach Hartenholm
Die 8 e der Regionalschule Plön berichtet von ihrem 5-tägigen Aufenthalt im Jugendwaldheim.
Unsere Klassenfahrt vom 27. September bis zum 1.Oktober 2010 begann am Montagmorgen um 9 Uhr an der Bushaltestelle der Regionalschule Plön. 5 Eltern fuhren uns dann nach Hartenholm. Dort angekommen wurden wir herzlich von Frau Thaetner und ihren Team begrüßt. Nach der Zimmer- und Aufgabenverteilung, begaben wir uns auf eine kleine Führung übers Gelände. Danach hatten Dominique und Karolina eine Rallye für uns vorbereitet. Nach dem Abendessen, das Frau Mumme zubereitet hatte, gingen auch alle schnell zu Bett.
Am Dienstag wurden wir von Frau Wrage geweckt und nach dem Frühstück fuhren wir mit den Autos in den Wald. Als wir dort, nach etwa 1 Stunde Fahrzeit, angekommen waren, wurden wir in 3 Arbeitsgruppen aufgeteilt. Gruppe 1 ging zu Herrn Schulz, Gruppe 2 zu Herrn Klein und Gruppe 3 blieb bei Frau Thaetner. In den Arbeitsgruppen säuberten wir dann gemeinsam die Nistkästen. Zum Mittag brachte uns Frau Mumme Chili Con Carne in den Wald. Gestärkt vom Mittagessen ging es wieder eifrig an die Arbeit. Nun war es bald 4 Uhr nachmittags und wir machen uns auf den Heimweg.
Am Mittwoch fuhren die Gruppen 2 und 3 in den Wald, um ein paar Bäume zu fällen, damit die Laubbäume besser wachsen können. Gruppe 1 blieb auf dem Gelände, um Geländepflege zu betreiben. Das hieß, alte Zäune abreißen und alles, was noch so umherstand. J Am Nachmittag belegten wir 2 Workshops. Die Jungs gingen mit Frau Thaetner in den Wald, um ein Paar Survival- Techniken zu erlernen, die Mädchen blieben im Haus und mixten mit Dominique Gesichtsmasken zusammen. Nach dem Abendbrot fanden sich einige zusammen, um mit Frau Wrage und Frau Nicolaisen eine Nachtwanderung zu unternehmen.
Am Donnerstag fuhren dann wieder alle zusammen mit Frau Thaetner und Herrn Klein in den Wald, um fast 200 Meter Holzgatter abzubauen. Zwischen drin gab uns Herr Klein noch eine kleine Geschichtsstunde und erklärte uns den Grund für die ganzen baulichen Überreste in Wald. Es waren früher Bunker, in denen bis zu 60 kg Sprengstoff gelagert wurden, die aber von Amerikanern und Engländern am Ende des Krieges zerstört wurden. Während der ganzen Zeit dichteten ein paar Mädchen das Lied „ Jan, der Förster“ zur Melodie von Bob der Baumeister. So verging die Zeit wie im Fluge. Wieder im Jugendheim angekommen, gab es zum Mittagessen Schweinebraten. Nach dem Mittag machten wir uns auf den Weg in den Wildpark Eekholt. Nach einer Stunde Freizeit trafen wir uns bei der Flugshow, wo uns die Vögel nur ein paar Zentimeter über die Köpfe hinweg flogen. Nachdem uns eine spektakuläre Show geboten wurde, machten wir uns zu Fuß auf den Heimweg. Nach einem „kleinen“ Umweg hatten wir doch endlich zurück gefunden. Zum Abendessen machten uns Frau Wrage und Frau Nicolaisen Grillwürste. Durch das viele Laufen waren alle sehr geschafft und gingen auch bald ins Bett.
Am Freitag war Abreisetag. Nach dem Frühstück wurden erneut die Aufgaben verteilt und anschließend wurde geputzt bis alles glänzte. Die Zimmer, der Speisesaal und der Flur waren blitzblank. Ab 9 Uhr kamen dann unsere Eltern, um uns abzuholen. Als Dankeschön bekamen Frau Thaetner, Frau Mumme, Herr Klein, Herr Braukmann, Herr Schulz, Dominique und Karolina eine kleine Aufmerksamkeit von uns.
Von Anna Eidenschink, 8e










